Taschengeldbörse Hilden


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Pressespiegel

Jung hilft Alt
20.02.2016
Bemüht hatte sich Elli Knopf* bereits bei einigen Organisationen, Vereinen und Geschäften. Nach dem Tod ihres Mannes suchte die heute 86jährige einfach nur etwas Hilfe bei ihren wöchentlichen Einkäufen, da sie auf einen Rollator angewiesen ist. Aber erst ein Artikel in der Zeitung führte sie ans Ziel: die Hildener Taschengeldbörse (TABHi).
Das von der AWO organisierte Projekt vermittelt Schüler für ein fest vereinbartes Taschengeld an Senioren, die eine Unterstützung benötigen. Dies kann zum Beispiel bei der Einrichtung und Handhabung moderner Computer oder Smartphones, bei gelegentlicher Hilfe im Haushalt oder im Garten sein. Für Elli Knopf erfüllte sich der Wunsch vor einem Jahr mit der 16jährigen Miriam Siggelkow. Die Schülerin am Bonhoeffer Gymnasium ist ebenso angetan von dem Verhältnis zu der Seniorin. Neben den Einkäufen, die sie mit dem vollbeladenen Fahrrad erledigt, ist sie für die Seniorin eine anerkannt geduldige und interessierte Gesprächspartnerin für viele Geschichten aus einem langen Leben, für Alltagssorgen und Fragen an einen jungen Menschen. Und manchmal greift Miriam auch zum Staubsauger. Kurzum: die beiden verstehen sich sehr gut. Allerdings gab es anfangs Bedenken, welche Jugendliche denn nun ins Haus kommen würde. Aber da konnte Jürgen Hoffmann von der TABHi beruhigen: Sowohl die Senioren als auch die Schüler will der Koordinator vor der Vermittlung in einem persönlichen Gespräch kennenlernen. Dazu gehört auch die Aufklärung über Versicherungsfragen und den erlaubten Grad der Hilfe. Denn diese darf keine regelmäßige Dienstleistung darstellen und somit den regulären Arbeitsmarkt nicht unterwandern. Zum Schutz der Schüler wird natürlich auf seriöse Angebote in einem gepflegten Haushalt geachtet. Die TABHi ist seit ihrer Gründung im Jahre 2014 inzwischen stadtbekannt und vor allem bei der Schülerschaft Hildens beliebt. So beliebt, dass zur Zeit ein "Überangebot" an Schülerhilfe in der Kartei von Jürgen Hoffmann besteht. Deshalb sucht er dringend zusätzliche sogenannte Jobanbieter, die aber nicht gewerblich sein dürfen. Denn die TABHi ist ein generationsverbindendes Angebot ohne kommerziellen Zweck. Fragen beantwortet die Internetseite "http://www.awo-hilden.de/tab". Die wöchentlichen Sprechstunden im Büro der AWO an der Schulstraße 35 sind mittwochs und donnerstags von 15 bis 17 Uhr. In diesen Zeiten ist auch das Telefon mit der Nummer 0151-18 14 78 84 erreichbar.
*Name geändert

Jobber zuverlässig ?
Häufig begründen die Senioren ihren Gang zur TABHi damit, dass sie hier nur zuverlässige und namentlich bekannte Jugendliche vermittelt bekommen. Ein Sicherheitsgedanke der meist älteren Menschen, dem unser Projekt natürlich Beachtung schenkt. Was es noch über die engagierten Jugendlichen zu berichten gibt, stellte Christoph Schmidt von der Rheinischen Post im November bei einem Interview mit unserem Koordinator Jürgen Hoffmannn fest. -->
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Zu Besuch bei der Taschengeldbörse:
MdB Peer Steinbrück
Als ein hervorragendes Beispiel für die Förderung des generationsverbindenden Zusammenlebens in Hilden war ihm die Taschengeldbörse bekannt geworden. Und nachdem seine Spende die Anschubfinanzierung des Projektes unterstützt hatte, wollte sich Peer Steinbrück die Situation vor Ort im Josef-Kremer-Haus ansehen. Mit seinem Mitarbeiter Jan Brix aus dem Wahlkreisbüro an der Bahnhofsallee hatte er sich zu einem Informationsgespräch angekündigt. Gerd Wimmershoff vom Seniorenbeirat der Stadt Hilden und die Leiterin des Josef-Kremer-Hauses, Marie Luise Barkhoff, berichteten ausführlich von der Entstehungsgeschichte der TABHi, die von der Erfahrung der Solinger Taschengeldbörse profitieren konnte. Jürgen Hoffmann als Koordinator schilderte seine persönlichen Erlebnisse aus der Hildener Praxis und erläuterte die erfreuliche zahlenmäßige Entwicklung der ersten vier Monate.

Start der TABHi
Einen
ersten Eindruck vom Alltag der TABHi schilderte die Rheinische Post in ihrem Bericht vom 23. Juni 2014. Dies ist der -> Link zur rp-online.de-Seite


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